Top 15 Marketing-Tools

Diese Tools sind unverzichtbar

Die Digitalisierung hat viele neue Möglichkeiten für das Marketing mit sich gebracht. Um diese effizient zu nutzen, stehen viele Tools zur Auswahl. Hier sind unsere Top 15 Marketing-Tools, die für jedes Marketing-Team unverzichtbar sind.

Was ist ein Marketing-Tool?

Marketing-Tools sind Softwares, welche die Arbeit im Marketing durch verschiedenste Funktionen optimieren und automatisieren. Besonders im Online-Marketing wachsen so die Möglichkeiten des Marketings.

Wer braucht Marketing-Tools?

Die Verwendung von Marketing-Tools ist heute für alle Unternehmen ein Must-have. Das gilt für den Handwerker, der die Kunden über eine Webseite anspricht genauso wie für moderne IT-Betriebe. Besonders mittelständische und große Unternehmen profitieren von effizienten Workflows bei der Bewältigung von riesigen Datenmengen. Doch auch kleine Unternehmen sind auf Marketing-Tools angewiesen. Selbst bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern sind Marketing-Tools zur Steuerung und zum Monitoring unverzichtbar.


Das sind unsere Top 15 Marketing-Tools

Es gibt viele verschiedene Marketing-Tools mit unterschiedlichen Zielen und Stärken. Für ein modernes Marketing sind einige Tools unverzichtbar, während andere nur Nice-to-have sind. Deshalb stellen wir hier die wichtigsten Tools nun kurz vor.

Analyse und Datenmanagement

Wir starten mit dem Fundament des Marketings: das Datenmanagement. Modernes Marketing setzt heute auf Daten, die es zu analysieren gilt und dann die entsprechenden Maßnahmen formuliert und umgesetzt werden.

1. CRM-System

CRM steht für Customer-Relationship-Management. Ein CRM-Tool dient der Verwaltung von Kundendaten, aber auch von Interessenten, Lieferanten und Partnern. Es nimmt alle Infos auf und stellt sie den Mitarbeitern zur Verfügung. Hierrunter fallen unter anderem Unternehmensbranche, Interessen, Painpoints, Fragen aus den Gesprächen und mehr. Richtig analysiert entwickelt das Marketing auf dieser Grundlage die Buyers Personas, die insbesondere bei der Kundenansprache eine wichtige Rolle spielen.

Vorteile:

Mit einem CMR-Tool wissen Sie genau, wer Ihr Kunde ist und welche Interessen oder Probleme er hat. Dadurch können Sie Ihr Marketing deutlich zielgenauer ausrichten.  

Beispiele:

2. Tracking- und Analyse-Tools

Sie kennen bereits Ihre Kunden, doch wie steht es mit Interessenten: Wie verhält sich ein Interessent auf Ihrer Website? Woher kommen die Websitebesucher? Welche Inhalte sind besonders relevant? Diese Fragen beantworten Sie mit einem Tracking-Tool. Es zeichnet das Verhalten von Besuchern auf Ihrer Website auf und gibt Aufschluss über Quelle, Verweildauer, Absprung und mehr. Die Daten geben Hinweise zu Optimierungspotenzialen auf Ihrer Website.

Vorteile:

Mit Tracking-Tools wissen Sie genau, wie sich Nutzer auf Ihrer Website verhalten und wo noch Schwächen sind.

Beispiele:

  • Google Analytics (universal und Analytics 4)
  • Matomo
  • Piwik
  • Google Search Console

3. Reporting-Tools

Reporting-Tools vereinen die gesammelten Daten aus den verschiedenen Tracking- und Analyse-Tools und geben einen aussagekräftigen Überblick. Obwohl etwa Google Analytics selbst die Daten visuell aufbereitet, fehlt jedoch ein übersichtlicher Vergleich zu anderen Kanälen. Gute Reporting-Tools bieten daher Schnittstellen zu vielen gängigen Tracking-Tools und bieten die Möglichkeit, die Daten zu kombinieren und nach eigenen Anforderungen aufzubereiten.

Vorteile:

Mit gut aufbereiteten Daten treffen Sie fundierte Entscheidungen für Ihr Unternehmen und entdecken schnell Fehlerquellen und Optimierungspotenziale.

Beispiele:

  • Google Datastudio
  • Databox
  • Salesforce

4. DAM

DAM steht für Digital Asset Management System und ist eine Software für Dateiverwaltung. Das System archiviert und verwaltet sämtliche Marketingmaterialien für Online und Print vom Bild bis zum Video. Über Schnittstellen binden Sie das Medienarchiv an Ihr Content-Management-System, Web-to-Print- oder Social-Media-Planungstool und vereinfachen damit sämtliche dateibasierte Workflows im Marketing.

Vorteile:

Ein DAM minimiert Fehlerquellen in der Dateiverwaltung, beschleunigt die Dateibereitstellung und sichert die richtige Verwendung der Datei bei Einhaltung der Lizenzbedingungen.

Beispiel:

5. PIM

PIM steht für Product Information Management und bezeichnet eine Software zur Verwaltung von Produktinformationen. Die Software dient in erster Linie der Verwaltung der Informationen und der dazugehörigen Assets, wie Produkttexte oder -bilder. Über Schnittstellen bereichert das System jedoch auch das Marketing. Über wenige Klicks tauschen Sie etwa Produkttexte und -bilder in Ihrem Shopsystem aus, füttern das Google Merchant-Center mit Produktinformationen oder erstellen Printmaterialien über den Web-to-Print-Editor.

Vorteile:

Das PIM-System sammelt alle Produktinformationen an einem Ort und bildet den Single-Point-of-Truth. Von diesem Ort bespielen Sie sämtliche Marketing-Kanäle mit den benötigten Produktinformationen samt der dazugehörigen Marketing-Materialien.

Beispiel:

Beschleunigen und optimieren Sie Ihr Marketing mit einem DAM 

Endlich volle Kontrolle über Ihre Marketing-Materialien und die richtige Datei in sekundenschnelle finden: Mit unseren 5 Tipps vermeiden Sie die schlimmsten Ursachen für eine ineffiziente Datenhaltung und lange Dateisuchen. 


Online Marketing

Kaum ein Unternehmen verzichtet heute noch auf Online Marketing. Zu groß ist das Potenzial an Neukunden, dass in den Gewässern des World Wide Web schlummert. Damit auch Sie dieses Potenzial voll ausschöpfen, sind diese Tools unverzichtbar.

6. Web-Content-Management-Systeme

Ein Web-Content-Management-System (Web-CMS) dient der Erstellung, Verwaltung und Darstellung von digitalen Inhalten auf einer Website. Das Marketing-Team baut meist ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse ganze Websites auf und bespielt diese regelmäßig mit neuen Inhalten, wie Blogbeiträge, News, Produktseiten und mehr. Zur Einhaltung von Vorschriften und Richtlinien, für innovative Funktionen oder für die Suchmaschinenoptimierung werden umfassende Programmierkenntnisse doch notwendig.

Vorteile:

Mit dem Web-CMS richten Sie die Webseite für Ihr Unternehmen sehr schnell ein und ergänzen regelmäßig neuen Content. Dafür sind keine lange Einarbeitung und keine Vorkenntnisse nötig.

Beispiele:

7. Shopsysteme

Ähnlich wie ein Web-CMS dient ein Shopsystem der Erstellung, Verwaltung und Darstellung von Produktinformationen auf einer Website. Das Shopsystem bietet Schnittstellen zum Warenwirtschaftssystem und spielt die Produkte nach vorgegebenen Logiken auf der Website aus. Das Besondere: Über Anbindung an ein PIM pflegen Sie die für die Website relevanten Daten nur in einem System und automatisieren damit sämtliche Prozesse zum Datenaustausch auf der Website.

Vorteile:

Das Shopsystem bietet Schnittstellen zu verschiedenen Drittsystemen und automatisiert dadurch sämtliche Prozesse zu einem Produkt. Es übergibt etwa die Versandinformationen bei einem Kauf an die Logistik oder stellt den Verkauf des Produktes selbstständig ein, wenn der Lagerbestand erschöpft ist.

Beispiele:

8. Marketing-Automation-Tool

Ein Marketing-Automation-Tool dient der Automatisierung von Marketing-Workflows, die durch einen Trigger angestoßen werden. So kann etwa dynamischer Inhalt auf einer Website passend zum vorherigen Verhalten eines Website-Besuchers ausgespielt werden. Triggerbasierte Printautomation erstellt personalisierte Mailings und der Erhalt der E-Mail eines Interessenten stößt eine E-Mail-Kaskade an. Die Grenzen von Marketing-Automation sind lediglich durch das Tool und die Schnittstellen begrenzt.

Vorteile:

Individuelles Lead-Nurturing oder triggerbasierte Inhalte werden erst durch den Einsatz von Marketing-Tools möglich. Beides dient als wichtigste Strategien im modernen Online Marketing.

Beispiele:

  • Salesforce (Pardot)
  • HubSpot

9. Social-Media-Planungstool

Mit einem Social-Media-Planungstool pflegen Sie alle sozialen Medien gemeinsam an einem Ort. Planen Sie Ihre Beiträge und lassen Sie das System die Beiträge automatisiert veröffentlichen.

Vorteile:

Social-Media-Planungstools minimieren den Aufwand bei der Pflege von mehreren Social-Media-Kanälen, da nur noch an Ort gepflegt wird. Außerdem gibt die automatische Veröffentlichung Planungssicherheit.

Beispiel:

10. Newsletter-Tool

Ein Newsletter-Tool übernimmt die Steuerung und den Versand von Newslettern. Solch ein Tool ist vor allem dann sinnvoll, wenn zur Einhaltung der DSGVO das Double-Opt-In-Verfahren (DOI) eingerichtet ist.

Vorteile:

Ein Newsletter fördert die Bindung der Kunden. Mit einem passenden Tool sparen Sie viel Zeit bei dieser Aufgabe.

Beispiele:

  • Salesforce (Pardot)
  • CleverReach
  • Mailchimp
  • HubSpot

Projektmanagement

Oft vergessen aber dringend benötigt: Projektmanagement-Tools sollten zur Grundausstattung im Marketing gehören, um Projekte und Maßnahmen bestmöglich zu steuern.

11. Aufgabenmanagement-Tool

Bei all den Marketing-Tools darf kein Aufgabenmanagement-Tool fehlen: Gerade in großen und standortübergreifenden Teams ist die Aufgabenverwaltung gar nicht so einfach. Wer bearbeitet welche Aufgabe, wie ist der Status, welche Absprachen wurden getroffen? Ein gutes Aufgabenmanagement-Tool beantwortet diese Fragen in einer intuitiven Übersicht und gibt Teammitgliedern wie Projektmanagern einen guten Überblick über die einzelnen Projekte und Maßnahmen.

Vorteile:

Wenn Sie ein Projekt planen, ist eine gute Organisation sehr wichtig. Mit einem passenden Tool verwalten Sie die Aufgaben und kontrollieren den Erfolg bei der Umsetzung.

Beispiele

12. Collaboration-Tool

Die Arbeitswelt durchläuft einen Wandel, indem remote Work und Homeoffice einen festen Platz im Arbeitsalltag einnehmen. Orts- und zeitunabhängige Teams funktionieren genauso gut, wie das Team vor Ort – vorausgesetzt Sie nutzen hilfreiche Collaboration-Tools.  Sie dienen der Aufgabenverwaltung, bieten Schnittstellen zu einem cloudbasierten Speicherplatz, bietet virtuelle Meetingräume und Austauschplattformen. Richtig eingesetzt arbeitet das Team sogar besser zusammen als im Büro.

Vorteile:

Durch Collaboration-Tools werden Absprachen und Informationen sowie Dateien besser dokumentiert und abgespeichert. Es gehen weniger Informationen verloren und das Team arbeitet effizienter zusammen.
Beispiele:

13. Webkonferenz-Tool für Meetings, Konferenzen und Webinare

Tools für Meetings, Konferenzen und Webinare machen die Zusammenarbeit und den Austausch ganz einfach – auch über große Distanzen hinweg. Außerdem bieten einige Webkonferenz-Tools die Möglichkeit der Planung und Durchführung von Webinaren. Laden Sie Ihre Interessenten zum Webinar, moderieren Sie das Webinar und senden im Anschluss passenden Infomaterial zu Ihren erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen zu.

Vorteile:

Wenn Sie mit Kollegen sprechen, die sich an einem anderen Ort aufhalten, erlauben diese Tools eine einfache Kommunikation. Außerdem schaffen Sie über Webinare einen persönlichen Touchpoint zu Ihren Interessenten.

Beispiele:

Design - Online und Print

Jede Marketingmaßnahme wird durch visuelle Elemente unterstützt – sowohl online als auch offline. Für die Erstellung verschiedener visueller Marketingmaterialien halten wir zwei Tools für unverzichtbar:

14. Adobe Creative Suite

Die Adobe Creative Suite ist vielmehr ein Werkzeugkasten bestehend aus verschiedenen Werkzeugen, wie Photoshop, InDesign, Illustrator und mehr. Doch alle haben eines gemeinsam: Sie dienen er Erstellung und Bearbeitung von Marketingmaterial mit Bild, Video und Ton. Die Adobe Creative Suite hat zwar vielzählige Alternativen, der Werkzeugkasten von Adobe gilt jedoch für Viele als Standard.  

Vorteile:

Wenn Sie eine Grafik für Ihre Webseite, für eine Broschüre oder für einen anderen Zweck benötigen, erstellen Sie diese mit der Adobe Creative Suite schnell und einfach.

Beispiele:

15. Web-to-Print-Tool

Fertige Layout-Vorlagen mit wenigen Klicks auch ohne Design-Kenntnisse bearbeiten und die Druckdatei direkt per Schnittstelle an die Druckerei übergeben: Ein Web-to-Print-Tool vereinfacht die Prozesse von der Idee bis zum fertigen Druckerzeugnis durch Corporate-Design-konformen Templates und der direkten Kommunikation mit der Druckerei. Versorgen Sie ein ganzes Netzwerk an Partnern mit Marketingmaterialien, die sie sich selbst ganz einfach über den Brand Shop bestellen.

Vorteile:

Erhalten Sie volle Kontrolle über sämtliche Marketing-Materialien durch einen eigenen Brand Shop mit vorgefertigten Templates und einer Anbindung an Ihr DAM.

Beispiele:

Was sollten Sie bei der Auswahl eines Marketing-Tools beachten?

Viele Marketing-Tools fokussieren sich auf einzelne Aufgaben und Bereiche. Das führt dazu, dass man immer wieder in zwischen den Anwendungen wechseln muss. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Tools auf möglichst viele Schnittstellen zu Drittsystemen. Dadurch können Sie die Systeme sinnvoll verknüpfen und das volle Potenzial der Tools ausschöpfen.


Die häufigsten Fragen zu Online Marketing Tools

Was ist ein Marketing-Tool?

Ein Marketing-Tool ist eine Software, die es erlaubt, eine bestimmte Aufgabe im Bereich des Marketings zu erledigen, optimieren und zu automatisieren. Häufig handelt es sich dabei um webbasierte Tools, die über das Internet zur Verfügung stehen.

Was sind wichtige Tools im digitalen Marketing?

Wichtige Tools für das digitale Marketing sind Shopsysteme, Web-Content-Management-Systeme und Social-Media-Tools.

Welche Analyse Tools gibt es?

Für die Analyse und die Auswertung der Daten stehen Tools wie der Google Tag Manager, Google Analytics, Matomo, Piwik und Google Search bereit.